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    Betreuungs­modelle

    24 Stunden Seniorenbetreuung in Stuttgart

Betreuungsmodelle

  • Nachbarschaftshilfe

  • Stundenweise Seniorenpflege
  • Wohnen im Alter
  • Betreutes Wohnen
  • Seniorenheim
Wie können pflegebedürftige Menschen betreut werden?
Welche Modelle und Möglichkeiten gibt es?

Hier die 9 Modelle aus der Praxis einfach erklärt:
Eine 24 Stunden Seniorenbetreuung bzw. Altenpflege kann sehr unterschiedlich sein. Unterscheiden kann man die Betreuungsmodelle nach den einzelnen Varianten und wie die legalen Beschäftigungsmöglichkeiten hierbei aussehen

Welche Betreuungsmodelle gibt es? 9 mögliche Varianten

1. Stundenweise Seniorenbetreuung als Betreuungsmodell

Am Anfang einer Pflegebedürftigkeit ist oft eine stundenweise Seniorenbetreuung ausreichend. Diese wird oft durch Familienangehörige, Nachbarn oder Bekannte aus der unmittelbaren Nähe realisiert. HUBERTUSPFLEGE bietet ebenfalls eine stundenweise Seniorenbetreuung an. Eine stundenweise Seniorenbetreuung zu Hause bzw. daheim kann aber nur umgesetzt werden, wenn die Anfahrt zu einer Pflegestelle nicht zu weit ist.

Das bedeutet, dass sich eine Pflege- oder Betreuungskraft in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes befinden sollte.

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2. „Nachbarschaftshilfe“ als Betreuungsmodell

Eine Seniorenbetreuung kann auch im Rahmen einer „Nachbarschaftshilfe“ organisiert werden. Hierzu gibt es in den Städten und Gemeinden oder in Amtsblättern oft entsprechende Kontaktmöglichkeiten und Anlaufstellen.

Bei dieser Betreuungsform findet die Seniorenbetreuung durch hilfsbereite „Nachbarn“ statt und ist „ehrenamtlich“ angelegt. Auf eine Entlohnung in Form von Geldzahlung wird verzichtet. Formale Erfordernisse gibt es hier nicht zu beachten.

3. Alltagsbegleiter für Senioren

Manchmal ist es bei Senioren aber auch so, dass keine Pflegebedürftigkeit vorliegt, sondern einfach nur Unterstützung bei Behördengängen oder bei Postangelegenheiten benötigt wird.

Hierzu zählen auch Hilfen und Unterstützung im Bereich der Haustierversorgung (Gassi gehen mit dem Hund), Einkäufe erledigen, Spazieren gehen, Basteln, Kochen, Malen aber auch Arztbesuche, Freizeitaktivitäten, Botengänge, usw.

Finden kann man sogenannte „Alltagsbegleiter“ über kommunale Anlaufbüros der Stadt, Einrichtungen der Diakonie, eventuell vorhandene Pflegestützpunkte oder auch Aushänge in Supermärkten. In der Regel werden „Alltagsbegleiter“ eher privat gesucht. Hier wird über die zu erbringende haushaltsnahe Dienstleistung ein Entgelt ausgehandelt.

Die Kosten für einen „Alltagsbegleiter“ können nach dem Pflegestärkungsgesetz über den Entlastungsbetrag von den Pflegekassen übernommen werden. Der Dienstleister, der die Leistung erbringt, muss bei der Pflegekasse zugelassen sein. Hier empfehlen wir mit der jeweiligen Pflegekasse Kontakt aufzunehmen.

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4. Altenpflege durch Familienangehörige „daheim“

Brauchen pflegebedürftige Menschen im Alter Hilfe, ist auch die Altenpflege durch Familienangehörige vorzufinden. Diese erfolgt zu Hause und ist als Pflege oder Betreuung „daheim“ anzusehen. Die Seniorenbetreuung durch nahe Angehörige kann von einfachen Besorgungen bis hin zu einer 24 Stunden Altenpflege reichen.

Letztere ist aber je nach Pflegegrad kaum durchzuhalten. Besonders dann nicht, wenn man selbst noch berufstätig ist oder die Last nicht auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Je höher der Pflegegrad, desto höher ist der Betreuungs- oder Pflegeaufwand. Handelt es sich um 2 Personen mit Pflegegrad ist es fast unmöglich die Versorgung ohne professionelle Hilfe sicherzustellen.

5. Ambulanter Pflegedienst

  • regelmäßige und tägliche Betreuung
  • Abrechnung über die Kassen
  • Grundpflege, Behandlungspflege, Hauswirtschaft
  • Nachteil zeitliche Einschränkungen und Verweildauer beim Pflegebedürftigen
Am Anfang einer beginnenden Pflegebedürftigkeit ist die Hinzuziehung eines ambulanten Pflegedienstes immer der erste Schritt, um die Pflegeanforderung von pflegebedürftigen Menschen realisieren zu können. Die häusliche Pflege findet zuhause statt.

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Ein Pflegedienst kann von einmal täglich bis zu mehrmals täglich eingesetzt werden.

Ein ambulanter Pflegedienst deckt alle Erfordernisse in allen Pflegegraden ab. Ein Pflegegrad 5 bedeutet meistens eine bettlägerige Person in einem Pflegebett mit allen medizinischen Erfordernissen durch geschultes Fachpersonal zu versorgen.

Die Leistungen sind im sogenannten Sozialgesetzbuch (SGB) § 37 SGB 5 geregelt.
Ein ambulanter Pflegedienst hilft bei den Bereichen der:

→ Die Grundpflege

Die Grundpflege befasst sich mit Maßnahmen rund um die Körperpflege, der Ernährung und auch die Aktivierung und Motivation.

→ Die Behandlungspflege

Die Behandlungspflege oder auch Krankenpflege befasst sich mit dem Herrichten von Medikamenten, der Verabreichung von Injektionen, dem Verbandswechsel, Dekubitus Behandlung, Kompressionsverbände, etc. Da diese Maßnahmen von einem Arzt verordnet wurden, können sie nur vom Fachpersonal eines Pflegedienstes durchgeführt werden.

→ Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen kann von einem ambulanten Pflegedienst meistens mitangeboten werden. Hier kommen „Hauswirtschaftskräfte“ des Pflegedienstes zum Einsatz, welche zum Beispiel täglich 1-2h täglich zum Sauber machen oder für die Essenszubereitung kommen.

Es ist immer davon auszugehen, dass ein ambulanter Pflegedienst nicht die Zeit für den pflegebedürftigen Menschen aufbringen kann, die vielleicht erwartet wird. Besonders bei Menschen mit Demenz ist es oft nicht möglich genau zu einem vorbestimmten Zeitpunkt beispielsweise eine Grundpflege durchzuführen.

Die Kosten eines ambulanten Pflegedienstes werden in der Regel je nach Pflegegrad von den Pflegekassen über die sogenannten „Sozialleistungen abgerechnet.

Kommt es später zu einer 24 Stunden Betreuung, bleibt der Einsatz eines ambulanten Pflegedienstes meistens flankierend erhalten.

→ Ambulanter Pflegedienst

Vorteile

Kostengünstig, da je nach Pflegegrade die meisten Kosten von der Pflegekasse übernommen bzw. verrechnet werden können.

Nachteile

Die Nachteile von ambulanten Pflegediensten ist der oft chronische Personalmangel und das System der vom Gesetzgeber zugestandenen „Einsatzminuten“ für die einzelnen Tätigkeiten.

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6. Tagespflege für Senioren (1- bis 2-mal wöchentlich)

  • 1 bis 2 mal wöchentlich für ca. 8h
  • 8 Stunden Freiraum für Angehörige
  • Hol- und Bring Service
  • Kostenübernahme durch Pflegekasse
Bei dieser Betreuungsform können pflegebedürftige Menschen ein- oder zweimal in der Woche tagsüber in eine Tagespflegeeinrichtung gehen.

Eine „100%“ Betreuung ist in dieser Zeit gewährleistet.

In der Regel erfolgt der Transport über einen morgendlichen und abendlichen Hol- und Bring Dienst. Diese Betreuungsform schafft Freiraum für die Zeit der Abwesenheit, besonders wenn Familienangehörige die Pflege selbst übernehmen. Die Kosten hierfür werden von der Pflegekasse je nach Pflegegrad ganz oder teilweise übernommen.

7. Betreuten Wohnen als Betreuungsmodell

  • Wohnen mit Betreuung
  • Zugang zu allen sozialen Diensten in der Einrichtung
  • Selbstbestimmtes Leben
  • Großes Leistungsangebot
  • Umfassende Betreuung
  • Nachteil: relativ teuer
Sind die Senioren noch relativ mobil und selbstbestimmt, so können sie auch entscheiden einen neuen Lebensabschnitt in einem „Betreuten Wohnen“ zu beginnen. Hierbei handelt es sich um Wohnungen in einer Anlage, in der ein selbstbestimmtes Leben weiterhin möglich ist ohne den Familienangehörigen „zur Last zu fallen“.

Bei dieser Form des altersgerechten Wohnens können Leistungen wie Wohnungsreinigung, Essen, Wäscherei, etc. gegen Entgelt dazu gebucht werden. Auch befinden sich in diesen Einrichtungen oft Lebensmittelgeschäfte, Friseure, Ärzte, Banken, Kosmetik Studios, etc.

Die Seniorenbetreuung wird durch Angestellte der jeweiligen Einrichtung übernommen. Die Betreuung erstreckt sich auf regelmäßige Besuche, individuelle Alltagsbegleitung, Seelsorge, aktives Gemeinschaftsleben, Festlichkeiten, kulturelle Angebote und vieles mehr.

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Die Pflegebetreuung findet bei guten und umfassenden Einrichtungen komplett im eigenen Appartement inklusive eines frei wählbaren Pflegedienstes statt.

Eine 24 Stunden Betreuung ist hier gewährleistet.

Die Appartements selbst werden gemietet und bei einer weitere Person (z.B. Partner) zusätzlich monatlich beaufschlagt.

Ein Umzug auf eine Pflegestation bei höheren Pflegegraden ist bei vielen dieser Einrichtungen oft nicht notwendig. Das Leistungsangebot kann aber durchaus unterschiedlich sein.

Ein betreutes Wohnen wirkt nach außen nicht wie ein Pflegeheim, sondern eher wie gehobene Appartements, in die man einzieht und wo man von dem Leistungsangebot profitieren kann. Die Entscheidung findet in der Regel zu einem Zeitpunkt statt, wenn die Pflegebedürftigkeit nicht oder noch nicht ausgeprägt ist. Daher sind dort mehrheitlich geringere Pflegegrade zu finden.

Diese Betreuungsmöglichkeit ist zwar relativ teuer, aber auch umfassend.

→ Gut zu wissen: Je nach Größe des Appartements kann auch eine polnische 24 Stunden Pflegekraft dort miteinziehen und die Pflege oder Betreuung übernehmen!

→ HUBERTUSPFLEGE organisiert und realisiert auch solche Lösungen in Stuttgart

Wir beraten Sie!

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8. Seniorenbetreuung in einem Seniorenheim

  • Wohnen mit Betreuung
  • Zugang zu allen sozialen Diensten in der Einrichtung
  • Relativ teuer und unpersönliches Umfeld
Im Gegensatz zum Betreuten Wohnen ist eine Seniorenbetreuung in einem Seniorenheim, die am häufigsten anzutreffende Betreuungsform. Der Unterschied zwischen einem „Seniorenheim“ und „Betreutem Wohnen“ liegt hauptsächlich im Grad der Pflegebedürftigkeit. Während im „Betreuten Wohnen“ die Senioren noch aktiv das Leben gestalten, ist in einem Seniorenheim das Leistungsspektrum deutlich auf die „Pflege“ ausgerichtet.

9. 24 Stunden Seniorenbetreuung mit Hilfe einer polnischen Pflegekraft

Diese Form der Altenpflege gilt als klassische 24 Stunden Betreuung. Hier kommen polnische Pflegekräfte aber auch andere osteuropäische Pflegekräfte zum Einsatz. Diese Art der häuslichen Pflege oder auch „Pflege daheim“ vereint viele Vorteile der anderen Betreuungsformen und ist quasi fast eine Inklusiv-Lösung.

Vorteile für Senioren:

  • Permanente Verfügbarkeit der Pflegekraft vor Ort.
  • Betreuung in den eigenen 4 Wänden
  • Komplette Abdeckung der individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse
  • Keine zeitlichen Einschränkungen.
  • Vertretbare Kosten.

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Sprechen Sie uns an!

Wir sind gerne für Sie da.

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